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Hardware & Software Japans Comeback in der Chipindustrie: Unabhängigkeit statt Weltspitze

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In den letzten Jahren hat Japan erkannt, dass eine starke heimische Halbleiterproduktion essenziell für seine wirtschaftliche Sicherheit ist.
Jahrzehntelang war das Land auf Importe angewiesen, doch geopolitische Spannungen und weltweite Lieferengpässe haben Tokio dazu veranlasst, eine umfassende Strategie zur Wiederbelebung der Halbleiterindustrie zu entwickeln.

Neue Prioritäten: Sicherheit statt globaler Dominanz
In den 1980er-Jahren galt Japan als führend in der Chipproduktion, verlor jedoch seine Vormachtstellung an Südkorea und Taiwan.
Der Fokus auf hochspezialisierte Technologien statt auf Massenproduktion führte dazu, dass sich Japan immer mehr auf Importe verließ.
Doch Ereignisse wie die durch die Pandemie verursachten Lieferkettenstörungen und die Handelspolitik der USA haben ein Umdenken bewirkt.

"Die plötzlichen Engpässe haben gezeigt, dass Japan eigene Kapazitäten aufbauen muss, um krisenfester zu werden", erklärt Kazuto Suzuki, Professor für Wissenschafts- und Technologiepolitik an der Universität Tokio.
Die Regierung strebt allerdings nicht an, wieder zur Weltspitze der Halbleiterproduktion aufzusteigen.
Stattdessen liegt das Ziel darin, eine stabile und zuverlässige nationale Produktion zu sichern.

Kooperation mit Taiwan und neue Investitionen
Ein Kernaspekt dieser Strategie ist die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.
Bereits 2021 ermöglichte Japan dem taiwanesischen Halbleitergiganten TSMC eine Kooperation mit Sony und dem Autozulieferer Denso.
Gemeinsam errichteten sie eine neue Produktionsstätte in Kumamoto, die vorrangig Chips für die Automobil- und Elektronikindustrie herstellt.
Ein weiteres Werk ist bereits in Planung.

Parallel dazu wurde das heimische Unternehmen Rapidus gegründet, das modernste Chiptechnologien in Japan etablieren soll.
Staatliche Unterstützung in Milliardenhöhe ermöglicht es Rapidus, mit Unternehmen wie IBM und dem belgischen Forschungszentrum IMEC zusammenzuarbeiten.
Ziel ist es, die neuesten Forschungsergebnisse direkt in die Produktion zu überführen.

Letzte Chance zur Stärkung der Industrie?

Trotz der dominierenden Rolle Taiwans in der Halbleiterbranche hat Japan einen entscheidenden Vorteil:
Es ist weltweit führend in der Herstellung von Spezialmaschinen und Materialien für die Chipproduktion.
Diese Expertise könnte Japan helfen, eine unabhängige, resiliente Lieferkette aufzubauen.

Angesichts wachsender geopolitischer Unsicherheiten, insbesondere in Bezug auf China und Taiwan, sieht Suzuki die derzeitigen Maßnahmen als "letzte Chance", die heimische Halbleiterindustrie zu revitalisieren.
"Wir haben das Know-how, die Ressourcen und die Technologien, aber wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist."

Japans Strategie zeigt, dass wirtschaftliche Sicherheit zunehmend Priorität vor globaler Marktdominanz hat.
Indem es seine Halbleiterindustrie stärkt, will das Land nicht nur unabhängiger werden, sondern auch ein stabiler Partner für internationale Unternehmen bleiben.
 
So muss es sein! Es ist immer schön, wenn Hausaufgaben und Fleiß sich bezahlt machen.
Ich will zwar nicht vorschnell urteilen, aber in Japan ist in dieser Hinsicht der politische Wille in aller Regel größer.
 
Des is a eigenes Volk. Das sich die Lokführer neds Messer in die Brust rammen wenn der Zug ne Minute zu spät kommt oder abfährt ist da schon n Wunder.
Generell ist das ne löbliche einstellung.
Wir brauchen dafür n Krieg vor der Haustüre.
Und n Trump der neben der Tatsache das er nach seinen 4 Jahren sich die Taschen vollstopfen kann weil er alles zu seinen gunsten ausrichtet,
auch sieht das Produktion im eigenen Land, Selbstversorger / weniger Abhängigkeiten, das A und O für einen funktionierende Wirtschaft ist.
Uns so zur Selbstständigkeit zwingt.
 
Die Japaner haben dafür ganz andere Probleme.
Die Produktion hier nach Deutschland zu verlagern ist von der fachl. Qualifikation,über die Bereitschaft zu arbeiten bis zur Bürokratie und Zukunftssicherheit für Unternehmen eher im fiktiven Bereich anzusiedeln.Der letzte Versuch -ich glaub AMD ?- war eher durch Steuermilliarden als durch unternehmerische Zukunftsentscheidungen geprägt.Dieses Szenario trifft wohl aktuell auch auf alle Autokonzerne bzw. grosse firmen zu.Das ist sicher auch ein Grund der ufnahme von Bill. Schulden,die Megakonzerne mit Steuern fluten damit Sie nicht das Weite suchen.
Klappt sicherlich wieder für ein paar jahre,ändert aber nichts an der strukturellen Katastrophe in diesem land.
 
Wenn ich in TV höre "Bürokratie Abbau" oder "Weniger Bürokratie in De." lache ich mich einfach kaputt

Die Deppen sind nur am labern, machen aber den Gegenteil

Nur ein kleiner Beispiel;
Ein ältere man in Pflegeheim seit 5 Jahren, die von Rentenkasse wollen jetzt die ganzen 5 letzte Jahre seine Rentenbescheide als Nachweis das er Rente bezogen hat, und das ganze nicht online, sondern als Papier Form , als ich das gelesen habe, dachte ich es ist ein Versehen oder Fehler, angerufen und die wollen es echt haben

Was soll ich dazu noch sagen

Es lebe Deutsche Bürokratie, ohne die wird es einfach langweilig

Die Japaner können sich sowas nicht leisten, Deutschland wurde ihren Ruf nur schädigen

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